Besuch einer Soldatengedenkstätte im winterlichen Franken!
02.02.10 (Nürnberg/Fürth)

Am Sonntag den 24.01.10 führte es eine nationale Reisegruppe aus Fürth zu einer besonders liebevoll errichteten Soldatengedenkstätte ins verschneite Oberfranken. Am Zielort angekommen erfreuten sich nicht nur die mitgereisten Kinder an der wunderschönen winterlichen Landschaft und dem angenehmen Sparziergang durch den Wald, auch die Großen genossen die Ruhe und Einsamkeit auf dem Weg zur Gedenkstätte. Mitten im Wald gelegen betraten wir nun in voller Andacht die große Anlage.


Schon am Eingang rankten zwei Steinsäulen mit Soldatengedichten und einige Steinplatten erzählten wer und wem hier auf dieser privat errichteten Anlage gedacht wird. 21 Gräber liegen auf diesem Grund und erinnern an Kriegsteilnehmer aus dem ersten Weltkrieg. Die Gräber lagen versetzt an einem Pfad der zu einer kleinen Gruft führte. Dort lag in Stein gemeißelt der unbekannte Soldat, stellvertretend für die vielen tausend toten Kämpfer der Weltkriege, die in der Heimat und in fremder Erde namenlos dahin sanken. An jedes Grab wurden Kerzen gestellt und kurz inne gehalten, die Gruft des unbekannten Soldaten wurde mit Fackeln erleuchtet und zahlreiche Kerzen entzündet. Ein Kamerad trug dann noch mehrere Gedichte vor und mit einer Gedenkminute verabschiedete sich unsere Gruppe von den namenlosen Helden und Märtyrern für Deutschland. Der Weg führte nun weiter an Gräbern des ersten Weltkrieges vorbei und kam an eine von zwei großen Steinsäulen gehaltenen Glocke. Auch hier wurde Stellung bezogen und wir kamen der Aufforderung nach, im Gedenken die Glocke zu läuten. Während wieder Gedichte vorgetragen wurden läutete ein jeder die Glocke der Erinnerung. Der Pfad führte nun weiter an zahlreichen Monumenten und Steinplatten mit Inschriften und Gedichten vorbei bis zum Ausgangspunkt. Überwältigt von der Gedenkstätte an der wir 150 Kerzen zurück ließen besuchte unsere Gruppe noch eine nahe gelegene Gastwirtschaft, um sich bei einer heißen Schokolade wieder aufzuwärmen und die Eindrücke des Erlebten noch einmal in der Gruppe näher zu beleuchten. Wir sollten die Kämpfer der deutschen Sache nie vergessen, was sie geleistet und geopfert haben verpflichtet uns und ist uns Ansporn in diesen Zeiten der Not weiter unbeirrt für unser Volk zu kämpfen und zu streiten. In diesem Sinne:
Soldaten wissen um den Tod, Ihr Marsch ist ohne Widerspruch,
Sie fragen nicht: „Warum?” Was immer sie bedroht,
Und wenn er ihre Namen ruft Denn Männer, die bei Fahnen stehn,
Dann folgen sie ihm stumm… Die wissen um den Tod…





