Flugblattverteilung im „Viertel”
04.02.10 (Hof)
In der letzten Januarwoche 2010 machten sich wieder mehrere Aktivistinnen und Aktivisten auf den Weg, um die Kampagne des Freien-Netz-Süd „Deutsche aus Russland in die nationale Bewegung” unter das Volk zu bringen. Diesmal suchten wir uns den Stadtteil in Richtung “Grüne Au” aus, welches auch lokal als das „Viertel” bezeichnet wird. Gerade hier wohnt ein hoher Anteil an Deutschen, welche vor vielen Jahren aus Rußland nach Deutschland kamen und endlich auf eine bessere Zukunft hofften.
Doch da wurden sie bitter enttäuscht. Dadurch, daß jene Volksgenossen weiter in der Öffentlichkeit als Ausländer wahrgenommen werden, steigt im Zuge dessen die Abneigung der Deutschen aus Russland auf angestammte Deutsche, welche hier geboren wurden. Durch die Nichtangenommenheit ziehen sich insbesondere rußlanddeutsche Jugendliche immer mehr zurück und leben in einer Parallelwelt unter sich. Das sorgt sichtbar für weitere Konflikte, eine Gettoisierung ist die Folge. Hier wollen wir entgegentreten und aufzeigen, daß es keine Mauern zwischen uns geben darf und wir alle ein Volk sind. Wir müssen gemeinsam für eine bessere Zukunft kämpfen. Denn nicht die zugereisten und auch nicht die angestammten Deutschen sind daran schuld, daß diese Konflikte untereinander entstehen. Die Verantwortung trägt allein die BRD-Regierung mit ihrer misslungenen Politik, die Deutsche aus Rußland als Ausländer und Flüchtlinge kolportiert und somit den ideologischen Unterbau schafft, der eine natürliche Einbindung der Rußlanddeutschen in einen homogenen Volkskörper verhindert. Während Millionen und Abermillionen für die Integration von artfremden Ausländern ausgegeben werden, überläßt man die Rußlanddeutschen der herrschenden Kälte eines ausbeuterischen Systems. Wir, die die Deutschen aus Rußland als Brüder und Schwestern sehen, werden hier nicht mit der alltäglichen Gleichgültigkeit reagieren. Es geht nicht nur in Hof darum, diesen entrechteten Deutschen die Hände zu reichen und sie in unsere Bewegung zu integrieren. Nur durch diesen systemalternativen Ansatz kann eine Volksgemeinschaft von unten entstehen und den Herrschenden können wir unsere Ablehnung ihrer Politik deutlich spüren lassen.
Macht endlich Schluß mit der Ausgrenzung und Ablehnung gegenüber unseren deutschen Brüdern und Schwestern. Treten Sie mit uns in Kontakt und lassen Sie uns gemeinsam Widerstand gegen die antinationalen Zustände in diesem System leisten.




