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Kundgebung zum Gedenken an Freisinger Bombenopfer!

23.04.12 (Freising)

Am vergangenen Samstag gedachten ca. 20 nationale Aktivisten den 228 Todesopfern des alliierten Bombenangriffs auf Freising vom 18. April 1945. Vor 67 Jahren flog ein Bomberverband mit über 60 Flugzeugen einen feigen Luftangriff auf die Zivilbevölkerung Freisings. Die 457. Bombergruppe der amerikanischen Bomber vom Typ B 17 der 8. US-Luftflotte drehte vor Traunstein in Richtung Freising ab, da der Gruppenführer Captain Rollins seiner Einsatzleitstelle meldete, dass seine Gruppe zwar Traunstein als primäres Ziel angeflogen habe, er aber wegen schlechter Sicht ohne zu bombardieren nach Freising als zweites Ziel abgedreht habe. Die Bombardierung Freisings war also nur ein nachrangiges Ziel und das Wetter über Traunstein sollte über Leben und Tod von 228 Menschen entscheiden. Dies passt nahtlos in die heutige Politik der US-Kriegstreiber. So wurde gegen 15:00 Uhr der Bahnhof, die Pfarrkirche „Christi Himmelfahrt”, die Steinecker- und Schlüterhallen sowie unzählige Wohnhäuser im Bereich „am Wörth” und der „Kochbäckergasse” beinahe völlig zerstört!

Die Stadt Freising gedenkt bis heute nicht den Opfern des 18. April 1945. Doch einige Deutsche, die es noch sein wollen, haben an diesem Tag den Opfern würdig gedacht:

In diesem Jahr wählte man den Bahnhof als Kundgebungsort, da dieser das Hauptangriffsziel der amerikanischen Todesflieger war. Der freie Aktivist Dominik Hering machte mit seinem Redebeitrag auf die geschichtlichen Hintergründe der Bombardierung aufmerksam. Ihm folgte der Aktivist Björn-Christopher Balbin, welcher den Bombenkrieg von damals und heute analysierte und den Zuhören unmissverständlich verdeutlichte, das auch 67 Jahre nach dem 2. Weltkrieg die sogenannten „Befreier” weiterhin Städte und Regionen mit meist ziviler Bevölkerung bombardieren. Nach diesen Redebeiträgen folgte eine 15-minütige Schweigepause, so das jeder Teilnehmer die Zeit nutzen konnte, um sich das Leid der wehrlosen Opfer dieser alliierten Kriegsverbrecher noch einmal vor Augen zu führen.

Während der gesamten Kundgebung verteilten Aktivisten im angrenzenden Gebiet sowie in der Innenstadt Freisings themenbezogene Flugblätter. Hier entstanden mehrfach aufschlussreiche Bürgergespräche. Gerade die ältere Bevölkerung von Freising, welche zum Teil die Bombardierung selbst noch miterleben musste, war sichtlich gerührt von dem Engagement der Aktivisten.

Zum Ende der Veranstaltung sprach Dirk Reifenstein noch ein paar Worte über die Hintergründe der heute noch immer stattfindenden Bombenkriege. Diese sind fast ausschließlich auf Kapital und Scheindemokratie gestützt. Auffällig dabei ist, das Kriegstreiber wie die USA und Israel in jedem größeren Konflikt die Hände mit im Spiel haben!

Ein Passant, der zufällig vorbei kam war von diesen Standpunkten so angetan, dass er mehrfach applaudierte und zu guter Letzt mit einigen Vertretern des Gutmenschenbündnisses „Freising ist bunt” diskutierte. Diese wurden erst sehr spät aufmerksam auf die Gedenkveranstaltung und so blieb es bei einer handvoll vermummter Chaoten, die aufgrund von Mordaufrufen nun mit strafrechtlichen Konsequenzen zu rechnen haben.

Die verteilenden Aktivisten legten auch an der Pfarrkirche „Christi Himmelfahrt” mehrere Flugblätter nieder, welche schon nach kurzer Zeit vergriffen waren. Anscheinend gedachten mehrere Bürger an diesem Tage der Opfer und nahmen an dem Gedenkstein vor der Kirche die Flugblätter mit.

Ein Volk ist nur so viel wert, wie es seine Toten ehrt!